Belauscht an die Wand - die zweite...

Jetzt neu: Der belauscht.de Kalender 2015! Mit dem Besten aus 8 Jahren belauscht.de und bisher unveröffentlichen O-Tönen.

Jeden Tag ein Belauschnis. Zum Aufhängen. Zum Abhängen. Zum Abreißen. Zum Wegschmeißen (vor Lachen natürlich).

Viele Grüße,

Felix, Krischan, Nico, Thomas
Okt 2014
15

Düsseldorf. Ratinger Straße.

In der Kneipe “Kreuzherreneck”

Touristin zu Wirt: “Can I have the menue please?”
Wirt: “Nee.”
Touristin (irritiert): “Do you have a menue?”
Wirt: “This is eine Bierkneipe. We are kein Cafè. You can have Bier und Schnapps.”

Touristen sind irritiert, Wirt geht, Touristen gehen.

belauscht von Moritz

Okt 2014
10

Berlin. S-Bahnhof Warschauer Straße.

Die S-Bahn wartet darauf, dass die Passagiere ein- und aussteigen. Plötzlich bleibt ein Mann vor der offenen Tür stehen und sagt in den Wagen hinein:

“Das, was ich vorhabe, kann ich dem Achmed doch nich antun…!”

Antwort eines wildfremden Fahrgastes: “Dann lass es!”
Mann (nickt erleichtert): “OK, mach ich.”

Und geht seines Weges.

belasucht von Melli

Okt 2014
06

Stockholm.

In einem Sightseeingbus. Der Bus muss halten, um einen Friedensmarsch vorbeiziehen zulassen. Viele der größtenteils jüdischen Teilnehmer des Marsches tragen eine Kippa.

Eine deutsche Touristin zu ihrem Sohn (ca. 15): “Guck, die mit den Hüten, das sind Islamisten! Die demonstrieren gegen den Irak!”
Sohn: “Das is doch keine Demo!! Bei ‘ner Demo braucht man Schilder und muss schreien und sich kloppen!”

belauscht von Annika

Okt 2014
01

Buchholz. Im Metronom von Hamburg nach Bremen.

Der Zug hat aufgrund diverser Anschlusszüge bereits eine beachtliche Verspätung. Auch die Weiterfahrt in Buchholz verzögert sich. Nach etwa fünf Minuten plötzlich eine Durchsage des Zugführers:

“Also mir ist es ja egal, wieviel Verspätung wir haben – aber für die anderen Fahrgäste wäre es sicher sehr nett, wenn die Gäste in Wagen 2 ihre KACKSTELZEN AUS DER TÜR NEHMEN KÖNNTEN!!”

belauscht von Nina

Sep 2014
28

München. Zu Hause.

Ich habe einen sehr alten Kühlschrank aus den 50er Jahren erstanden und einen Elektriker bestellt, damit er das Stromkabel austauscht. Außerdem muss in der Wohnung eine Steckdose repariert werden. Nachdem der Elektriker die Steckdose gerichtet hat, führe ich ihn zum Kühlschrank.

Elektriker: “Das mach ich nicht!”
Ich: “Warum?”
Elektriker: “Weil ich da Garantie drauf geben muß und falls da was passiert… Ich weiß ja nicht, was da sonst noch kaputt ist! Dann kann ich meinen Meisterbrief verlieren. Sie können das Kabel ja selber austauschen – schauen Sie, Sie müssen nur da unten…”
Ich: “Was ist nun schlimmer, wenn Sie ihren Meisterbrief verlieren oder wenn ich das selber mache, einen Schlag bekomm und hinterher tot bin??”
Elektriker: “Also mir ist da mein Meisterbrief wichtiger!”

belauscht von Johannes