Belauscht.de sagt Tschüss!

Wir feiern den 10. Geburtstag von belauscht.de!

Am 13. August 2006 erblickte belauscht.de das Licht der Welt. Kaum zu glauben, aber als wir die Seite gründeten, kannte Facebook hierzulande noch niemand, das iPhone gab es noch nicht, von Whatsapp oder Videostreaming ganz zu schweigen. Unser Blog darf also durchaus als ein kleiner Methusalem im Netzzeitalter bezeichnet werden.

Über das 10. Jubiläum freuen wir uns sehr – gleichzeitig ist es für uns ein Anlass, eine gar nicht leichte Entscheidung zu verkünden: wir werden den regelmäßigen Betrieb von belauscht.de von nun an einstellen und die Seite als Archiv weiterführen. Ab sofort werden wir keine neuen Einsendungen mehr posten.

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Posts im Monat: August 2010

Aug 2010
12

Bochum.

Punker zu Passant: “Ey, homma, hast du mal ein bischen Kleingeld?”

Passant: “Bub, ich mache in bösen Ländern böse Sachen mit bösen Menschen, und der Staat bezahlt mich dafür. Ich bin in deinen Augen ein Faschist und Imperialist, ich bin alles, was Du ablehnst und verachtest. An meinem Geld könnte Blut kleben, du willst es nicht.”

belauscht in Bochum von Botasky

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Aug 2010
10

Landau a.d. Isar. Vor der Marienkirche.

Der Pfarrer der Gemeinde wird nach langen Jahren der Seelsorge von der Gemeinde verabschiedet. Eine alte Frau ist sehr traurig über den Weggang des beliebten Seelsorgers.

Alte Frau: “Ich hatte immer gedacht, dass Sie mich noch beerdigen werden.”
Pfarrer (im Seelsorgerton): “Liebe Frau Arnim, ich bin ja noch 14 Tage hier.”

belauscht in Landau von Constanze

Aug 2010
08

Kirchheim unter Teck.

Ich fahre mit der S-Bahn nach Kirchheim unter Teck. Kurz vor dem Bahnhof machen wir eine Vollbremsung und bleiben stehen. Etwa fünf Minuten später eine Durchsage vom Schaffner (wir stehen immer noch):

“Wir haben eben eine Vollbremsung gemacht.

…(Pause)…

Wir haben gehalten, da wir einen Ast über fahren haben.

…(Pause)…

Nun können wir weiter fahren, denn die Lok hat keinen Schaden genommen. Der Ast war klein, sehr klein.”

belauscht in Kirchheim unter Teck von Jasmin

Aug 2010
06

München. In einer Nebenstraße.

Während eine Mutter mit ihrem ca. fünfjährigen Sohn die Straße entlangläuft, parkt ein Stück vor ihnen ein Mann seinen Kleinwagen ein. Der ca. 1,90 m große Mann steigt aus und stellt fest, dass er zu dicht an dem hinter ihm stehenden Auto geparkt hat.
Um den Motor nicht für wenige Zentimeter noch einmal anlassen zu müssen, öffnet er die Fahrertür wieder, stellt seinen rechten Fuß auf das Kupplungspedal, lehnt sich gegen den Rahmen des Wagens und beginnt mit dem linken Fuß sein Auto anzuschieben. Im selben Moment laufen die Mutter und ihr Sohn vorüber, der Sohn beäugt das Schauspiel sehr verwundert.

Junge: “Mama, was macht der Mann denn da?”
Mann (trocken): “Siehst du das nicht? Ich spiele mit meinem großen, roten 800-Kilo-Tretroller.”

belauscht in München von Matt