Belauscht.de sagt Tschüss!

Wir feiern den 10. Geburtstag von belauscht.de!

Am 13. August 2006 erblickte belauscht.de das Licht der Welt. Kaum zu glauben, aber als wir die Seite gründeten, kannte Facebook hierzulande noch niemand, das iPhone gab es noch nicht, von Whatsapp oder Videostreaming ganz zu schweigen. Unser Blog darf also durchaus als ein kleiner Methusalem im Netzzeitalter bezeichnet werden.

Über das 10. Jubiläum freuen wir uns sehr – gleichzeitig ist es für uns ein Anlass, eine gar nicht leichte Entscheidung zu verkünden: wir werden den regelmäßigen Betrieb von belauscht.de von nun an einstellen und die Seite als Archiv weiterführen. Ab sofort werden wir keine neuen Einsendungen mehr posten.

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Sep 2010
07

Schloss Burg. Am Eingang des Museums.

Ein Pärchen an der Kasse vor mir, er ca. Mitte 30, die Frau wesentlich jünger.

Er: “Zweimal Erwachsene, bitte.”
Kassiererin (zur Frau): “Sind Sie denn schon volljährig?”
Er: “Gute Dame, wenn sie das nicht ist, ist das, was ich hier mit ihr mache, verdammt illegal.”

Daraufhin sagt die Kassierein nichts mehr und gibt pikiert die Karten an das Pärchen.

belauscht in Solingen von Martin

Sep 2010
06

Wiesbaden. In einem Büro.

Meine Tochter (8) kommt nach der Schule zu mir ins Büro, um dort ihre Hausaufgaben zu machen. Ich bin in einer Sitzung. Als ich fertig bin, kommt sie um mich ihre Sachkundehausaufgaben zum Thema “Meerschweinchen” kontrollieren zu lassen. Es handelt sich um eine Art Steckbrief.

Bei “Lebenserwartung” steht: “Freunde, spielen, großer Käfig”.

Als ich versuche, ihr zu erklären, dass damit gemeint ist, wie alt Meerschweinchen normalerweise werden, ist sie außer sich:

“MENNO, dabei habe ich extra deine Kollegin gefragt, und die sagte, damit ist gemeint, was Meerschweinchen so vom Leben erwarten!”

belauscht in Wiesbaden von Lina

Sep 2010
05

Frankfurt am Main.

Der neue Chef stellt sich seinen Mitarbeitern auf der Neujahrsfeier der Firma persönlich vor. Dabei kommt folgender Dialog zustande:

Chef zu älterem Kollegen: “Guten Abend! XXX mein Name und Sie sind?”
Kollege: “Guun Abend! Isch bin de Heim.”
Chef: “Ach und wie lange sind Sie das schon?”
Kollege: “Schon immer!?”
Chef (guckt irritiert): “Ja ähh.. wann sind Sie denn in Pension gegangen?”
Kollege: “Hä? Ich schaff doch noch!”
Chef: “Achso, aber nicht mehr hier oder?”
Kollege: “Ja doch.”
Chef: “Ähmm… ja, aber Sie sind doch daheim?”
Kollege: “Neee, neee! Isch bin de ‘Heim’ un ich schaff noch hier!”
Chef: “Ja, aha, achso und Ihr Name ist?”
Kollege (dreht sich weg und schüttelt den Kopf): “Schon gut, isch geh eh gleisch heim.”

belauscht in Frankfurt von Michi