Belauscht.de sagt Tschüss!

Wir feiern den 10. Geburtstag von belauscht.de!

Am 13. August 2006 erblickte belauscht.de das Licht der Welt. Kaum zu glauben, aber als wir die Seite gründeten, kannte Facebook hierzulande noch niemand, das iPhone gab es noch nicht, von Whatsapp oder Videostreaming ganz zu schweigen. Unser Blog darf also durchaus als ein kleiner Methusalem im Netzzeitalter bezeichnet werden.

Über das 10. Jubiläum freuen wir uns sehr – gleichzeitig ist es für uns ein Anlass, eine gar nicht leichte Entscheidung zu verkünden: wir werden den regelmäßigen Betrieb von belauscht.de von nun an einstellen und die Seite als Archiv weiterführen. Ab sofort werden wir keine neuen Einsendungen mehr posten.

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Belebt – auf der Straße, in der Wohnung

Apr 2012
03

Beuren. Panorama Thermen.

Wir sind im Thermalbad und schwimmen ins Außenbecken. Von dort aus sieht man eine Burg. Jemand zeigt auf die Burg und sagt gut hörbar:

“Schau mal, da oben kannst du die Burg Teck sehen.”

Aus ungefähr 5 Metern Entfernung ruft ein Unbeteiligter: “Das ist die Burg Hohen Neuffen”.
Nachdem keine Reaktion kommt ergänzt er: “… und ich bin Erdkundelehrer!”

belauscht in Beuren von Jörg

Mrz 2012
13

Stubaier Gletscher.

Unterhaltung zweier Eltern in einem Sessellift. Sie reden scheinbar über die Tochter, die gerade einen Skikurs besucht.
Er: “Ok, sie hat vormittags zwei Stunden von 10-12, dann eine Stunde Pause und dann nochmal zwei Stunden von 12-14 Uhr.”
Sie: “Nee, sie hat doch eine Stunde Mittagspause von 12-13 Uhr.”
Er: “Jaja, deswegen sagte ich ja auch, zwei Stunden Unterricht von 14-15 Uhr…”
Sie: “Das kommt nicht hin, von 13-15 Uhr, das mit dem Rechnen, das müssen wir aber noch lernen.”
Er:” Ja, Mathe war noch nie mein Ding, deswegen bin ich ja auch Bänker, wir rechnen nicht mehr, wir wetten!”

belauscht auf dem Stubaier Gletscher von Toni

Feb 2012
16

Bremerhaven. Stadtmitte.

 

Auf dem Nachhauseweg von einer Hochschulparty.  Zwei Polizistinnen stoppen das Auto.

Polizistin: “Guten Tag Verkehrskontrolle, Führerschein und Fahrzeugpapiere, bitte.”

Die Fahrerin sucht und findet ihren Führerschein und die Kopie des Fahrzeugscheins. Sie übergibt beides der Polizistin.

Polizistin: “Ja,  Sie wissen aber, dass das nur eine Kopie des Fahrzeugscheins ist und Sie das Original mit sich führen müssen?”
Fahrerin: “Ja, das tut mir leid. Mir wurde immer gesagt, ich solle das Original nicht im Auto haben…”
Polizistin darauf: “Aber Ihnen ist doch klar, dass wenn ich die Kopie Ihres Fahrzeugscheins zerreiße, dann haben Sie nichts mehr!”
Fahrerin (leicht verwirrt): “Ja, aber wenn sie das Original zerreißen, habe ich doch auch nichts mehr??”

 

belauscht von Julia