Belauscht.de sagt Tschüss!

Wir feiern den 10. Geburtstag von belauscht.de!

Am 13. August 2006 erblickte belauscht.de das Licht der Welt. Kaum zu glauben, aber als wir die Seite gründeten, kannte Facebook hierzulande noch niemand, das iPhone gab es noch nicht, von Whatsapp oder Videostreaming ganz zu schweigen. Unser Blog darf also durchaus als ein kleiner Methusalem im Netzzeitalter bezeichnet werden.

Über das 10. Jubiläum freuen wir uns sehr – gleichzeitig ist es für uns ein Anlass, eine gar nicht leichte Entscheidung zu verkünden: wir werden den regelmäßigen Betrieb von belauscht.de von nun an einstellen und die Seite als Archiv weiterführen. Ab sofort werden wir keine neuen Einsendungen mehr posten.

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Befördert – in Bus und Bahn

Okt 2012
25

Trier. Im Bus.

Es ist 23 Uhr und der Bus füllt sich sehr schnell. Ein etwa 70 Jahre alter Mann, mit langen weißen Haaren und einem langen Bart steigt ein. Eine Frau steht von ihrem Platz auf, bietet dem älterne Herrn ihren Platz an und läuft zur Bustüre. Dieser  stellt sich mit erhobenen Händen vor sie, schaut ihr tief in die Augen und sagt sehr laut und für alle vernehmlich:

“You shall not pass, you fool!”

belauscht von Waldue

Okt 2012
15

Magdeburg. Im Zug von Halle nach Magdeburg.

Ich sitze in einem überfüllten Zug im Fahrradabteil. Mir gegenüber sitzt ein Mann im Anzug und Aktenkoffer. Nachdem der Schaffner die Karten kontrolliert hat, fängt der Herr sich an aufzuregen. Schnell wird klar, er ist gut angetrunken.

Mann (zum Nachbarn): “Dass man sich heutzutage das Bahn fahren überhaupt noch leisten kann. Bei diesen Preisen!”

Sein Nachbar ignoriert ihn.

Mann: “Also ich kann das ja eigentlich nicht mehr, hab ja jetzt dreieinhalb Millionen Euro Schulden.”

Daraufhin schaut das ganze Abteil ihn verdutzt an.

Mann: “Ja, meine Firma lief richtig gut und meine Frau hat mir die Bücher geführt.”

Sein Sitznachbar wird dann doch neugierig und fragt ihn, wie er denn dann zu so viel Schulden gekommen sei.

Mann: “Ja, Mensch, hab Mist gebaut und sie betrogen und jetzt meint das Finanzamt ich habe dreieinhalb Millionen Euro Schulden und seitdem saufe ich nur noch.”

Daraufhin prusten und kichern einige los.

Mann (laut): “Und das schlimmste ist ja noch, meine neue Freundin ist Drogenberaterin und ich saufe wie ein Loch! Man hat’s heute aber auch nicht mehr leicht.”

belauscht von Chrissi

Okt 2012
12

Regionalbahn 48 von Wuppertal Richtung Köln.

Durchsage des Lokführers:
“Verehrte Fahrgäste, da wir von einem verspäteten ICE überholt werden, wird sich unsere Weiterfahrt verzögern.”

Eine junge Frau geht daraufhin zum Lokführer.

Lokführer: “Ja, bitte?”
Frau: “Wie lange hält der Zug?”
Lokführer: “Bei guter Pflege, so 15 bis 20 Jahre!”

belauscht in Wuppertal von Tim J.

Okt 2012
11

Berlin.

Die Straßenbahn steht an der Haltestelle und ist bereits im Begriff weiterzufahren. Eine Frau mit Blumenstrauß in der Hand kommt über die Straße angerannt und schafft es gerade noch hinein zu springen bevor die Türen schließen. Die Türen sind zu, die Straßenbahn fährt aber nicht los.
Der Straßenbahnfahrer kommt aus seiner Kabine und kann nur schwer vor Lachen an sich halten und sagt:

“Na dat wärn ja fast Schnittblumen jeworden, wa?!”

belauscht in Berlin von Juliane

Okt 2012
05

Im Metronom von Ülzen nach Hannover.

Der Zug hatte bereits 10 Minuten Verspätung und hält kurz vor der Bahnhofseinfahrt. Der Zugführer meldet sich:

“Sehr geehrte Damen und Herren, alle anderen sind wichtiger als wir…. Daher müssen wir hier noch ein paar Minuten verweilen, bis unser Zug die erforderliche Wichtigkeit erreicht hat und wir endlich in den Bahnhof einfahren dürfen.”

belauscht von Jens D.

Sep 2012
29

Augsburg. In der Straßenbahnlinie 4.

Die morgendliche Straßenbahn ist voll, jedoch nicht übervoll, so dass zwischen den Türen noch genug Stehplätze frei sind. Dennoch stehen an jeder Haltestelle Leute in der Tür, so dass diese nicht zu geht.

Nach diversen Ansagen des Fahrers, man solle doch bitte die Türen frei machen, ruft ein Fahrgast:

“Sind Physikstudenten anwesend?”

Es bejahen einige.

“Dann erklärt denen an der Tür doch mal, wie eine Lichtschranke funktioniert!”

belauscht von Christine

Sep 2012
20

Celle. Hauptbahnhof.

Der Metronom muss im Bahnhof warten, da ein IC mit Verspätung vorbeigelassen werden muss. Als es schließlich los geht, kommt folgende Durchsage:

“Herzlich Willkommen am Bord des Metronoms. Wir verlassen Celle mit einer Verspätung von zirka 14 Minuten. Ich werde auf dem Weg nach Hannover versuchen, die Zeit wieder reinzuholen, aber da ich leider keine blitzförmige Narbe auf der Stirn habe und auch keinen Besen besitze, wird das sowieso nichts.”

belauscht von Heiko