2 girls 1 cup
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Deutschland spricht. Immer und überall. Millionenfach. Deutschland lauscht. Immer und überall. Millionenfach.

viele wege führen nach rom
Montag, 31. März 2008, 18:21 Uhr
Abgelegt unter: Benebelt - belauscht im Rausch

In einer Studentendisko in Nordrhein-Westfalen.

Er: (lallend) “So wie du aussiehst, findet du doch heute Abend keinen mehr.”
Sie: “Meinst du?”
Er: “Bin ich mir sicher. Geh besser mit mir mit!”
Sie: “Ok.”

belauscht in Nordrhein-Westfalen von Karl


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extreme hartzing
Sonntag, 30. März 2008, 16:43 Uhr
Abgelegt unter: Besorgt - an Kasse und Wühltisch

Dresden, im Netto an der Kasse.

Sie und er an der Kasse im Discounter. Sie reden über soziale Probleme. Sie zu ihm:

“…da war ich die ersten drei Monate extrem arbeitslos – also richtig arbeitslos!”

belauscht in Dresden von stabil


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hätte er sie bloß nicht angerufen
Samstag, 29. März 2008, 21:32 Uhr
Abgelegt unter: Befördert - in Bus und Bahn

Magdeburg, in der Stadtbahn Linie 6 nach Herrenkrug.

Man sitzt gemütlich in der Bahn. Plötzlich ertönt ein Handyklingelton, irgendwann nimmt ein Mädel Marke Barbie-Püppchen ab. Man hört kurz eine männliche Stimme, dann unterbricht das Mädel:

“Hey, du bists. Wenn du mich das nächste Mal anrufst – RUF MEIN ANDERES HANDY AN!!! Bei dem hier nervt mich der Klingelton so!”

belauscht in Magdeburg von Leela


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da wo die pharaonen wohnen
Freitag, 28. März 2008, 11:03 Uhr
Abgelegt unter: Bearbeitet - am Arbeitsplatz

Frankfurt am Main, in einem Reisebüro.

Eine resolute Dame rauscht herein, baut sich vor dem Schreibtisch einer Beraterin auf und fuchtelt mit ihren Reiseunterlagen herum.

Dame: „Abflug um 14 Uhr! Eine Unverschämtheit ist das!“

Die Reiseberaterin ist etwas verwirrt. In einem längeren Gespräch klärt sich, dass die Kundin vor einigen Wochen ihren Urlaub in Ägypten gebucht hat. Damals hieß es noch, dass der Abflug um 9 Uhr morgens erfolgt. In den jetzt zugeschickten Reiseunterlagen steht jedoch, dass der Flieger erst nachmittags um zwei startet. Die Kundin besteht darauf, morgens zu fliegen.

Reiseberaterin: „Das geht nicht, das Flugzeug fliegt erst nachmittags. Und wir haben bereits in unserem Verkaufsgespräch darauf hingewiesen, dass sich die Abflugzeiten noch ändern können.“

Jetzt ist die Kundin beleidigt: „Wenn ich nicht fliegen kann, dann nehme ich eben den Bus.“

Die Reiseberaterin lacht, glaubt an einen Witz. Aber schließlich merkt sie, dass es der Kundin bitterernst ist.

Reiseberaterin (ungläubig): „Sie wollen mit dem Bus nach Ägypten fahren?“
Die Kundin nickt bestimmt: „Ja. Sie bieten doch auch Busreisen an. Da nehme ich einen nach Ägypten. Das ist dann ja wohl auch billiger, als der Flug.“

Die Reiseberaterin fragt nach, ob die Dame denn wisse, wo Ägypten liege.

Kundin (pikiert): „Natürlich, am Mittelmeer.“

Die Beraterin geht hinter den Schreibtisch und holt einen Atlas, den sie der Frau in die Hand drückt. Die schaut erst etwas verwundert, schlägt dann nach – und verlässt wortlos das Reisebüro.

belauscht in Frankfurt am Main von Tanja


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so sicher, wie die löcher im käse
Donnerstag, 27. März 2008, 10:19 Uhr
Abgelegt unter: Besucht - auf Reisen

Napier (Neuseeland), Hostel ‘Stable Lodge’.

In der Küche des BBH-Hostels ‘Stable Lodge’ unterhalten sich ein Deutscher und eine Schweizerin auf Deutsch. Die Schweizerin spricht davon, wie blöd die Deutschen sind, der Deutsche kontert indem er aufzählt, wie blöd die Schweizer sind:

Sie: “Die ganze Welt hat sich gefreut, als Deutschland die WM verloren hat!”
Er: “Ihr habt ja noch nicht Mal mitgemacht, kann man in der Schweiz überhaupt Fußball spielen, ich mein, der Ball rollt ja da automatisch immer nur in eine Richtung.”
Sie: “Bitte?”
Er: “Wegen den Bergen. Ich stell mir das sowieso ziemlich seltsam vor, die ganze Zeit schief zu stehen.”
Sie: “Ihr Deutschen habt überhaupt keinen Sinn für Humor, lacht ihr dort drüben überhaupt, oder ist diese Fähigkeit durch eure Evolution schon verloren gegangen?”
Er: “Lieber keinen Humor, als sich zwischen zwei Berufen entscheiden zu müssen: Bankier oder Uhrmacher. Wir in Deutschland können wenigstens noch zwischen vier anderen Berufen wählen.”
Sie: “Das stimmt doch gar nicht! Natürlich gibt es in der Schweiz noch tausend andere Berufe, die du erlernen kannst, wenn du willst.”
Er: “Was machst Du denn beruflich?”
Sie (etwas leiser und offenbar etwas peinlich berührt): “Ich bin gelernte Bankkaufrau.”

Darauf bekommt der Deutsche einen Lachanfall, der eine ganze Weile andauert. Die Schweizerin verzieht sich.

belauscht in Napier von Fräulein


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fragen, die die welt bewegen
Donnerstag, 27. März 2008, 10:05 Uhr
Abgelegt unter: Bewirtet - in Bar, Disco und Kneipe

Fulda, Frankfurter Straße, McDonalds.

Zwei Jungs (ca.12-14) stehen hinter mir in der Schlange und denken sich Fragen aus (th=heftigst gelispeltes s):

#1: “Ey ich weith eine. Wieviele Chicken McNuggeth kriegtht Du wenn Du einen 9er bestelltht…?”
#2: “9 oder? Jetzt ich. Wie lautet Bart Simpsons Nachname?”
#1: (Grübelt) …
(Grübelt noch ein bißchen) …
“Ah ich habth. Thimpthonth oder?”

belauscht in Fulda von Manuel


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no milk today
Dienstag, 25. März 2008, 11:46 Uhr
Abgelegt unter: Besorgt - an Kasse und Wühltisch

Niebüll, im Aldi.

Eine Mutter geht zusammen mit ihrer Tochter einkaufen. Die Tochter will unbedingt einen Jogurt haben.

Mutter: “Nee, da sind zuviele Milchprodukte drinne, die sind nicht gut für dich.”

belauscht in Niebüll von Anni


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sicherheitsstufe ssl
Montag, 24. März 2008, 16:41 Uhr
Abgelegt unter: Besucht - auf Reisen

Dortmund, Flughafen.

In Vorfreude auf unseren Urlaub in Ungarn, stehen mein Freund und ich am Gate und warten aufs Boarding. Vor uns steht eine Gruppe junger Leute um die 20, bestehend aus 3 Jungs und einem Mädchen. Aus ihren Gesprächen lässt sich klar entnehmen, dass das Mädel zum ersten Mal fliegen wird. Sie ist total aufgeregt und auch ziemlich nervös.

Endlich beginnt das Boarding. Stück für Stück kommen wir dem Personal näher das unsere Tickets kontrolliert. Vor uns (und damit auch vor der Gruppe junger Leute) stehen noch ca. 4-5 Leute.

Stewardess: “Ticket und Passport bitte.”
Das Mächen aus der Gruppe: “Was? Habt ihr das gehört? Die hat nach nem Passwort gefragt!”

Ich fang schon das Grinsen an.

Das Mädchen ganz aufgeregt weiter: “Ey, habt ihr euer Passwort? Ich hab kein Passwort, verdammt. Was mach ich denn jetzt? Wo hätte ich das denn kriegen sollen? Jetzt darf ich bestimmt nicht mit.”
Ihre “Freunde” steigen sofort drauf ein: “Wie, Du hast Dein Passwort nicht? Hast Du das nicht zusammen mit Deinem Ticket zugeschickt bekommen? Wir haben alle unser Passwort!”

Das Mädchen verfällt in völlige Panik bis dann doch noch einer der Jungs das Mißverständnis aufklärt.

belauscht in Dortmund von Nina


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