ritsche rätsche hühnerquetsche

Gießen, McDonalds.

Sechs Kinder feiern einen Kindergeburtstag.

Kind #1: “Mmmmmhh…. Die Nuggets sind sau lecker:”
Kind #2: “Das ist asozial, diese Hühner werden, obwohl sie leben, erst gequetscht (steht auf), dann gerupft und dann frittiert in einer Pommesfriteuse (nimmt die Nuggets und wirft sie in den Müll).
Angestellter: “Also unsere Nuggets werden nicht gequetscht und jetzt RAUS!”

Alle Leute gucken und die fünf anderen Kinder lachen sich schlapp.

belauscht in Gießen von Anton

Kommentare

falk | 2.5.2008, 10:18

recht hat er! nieder mit mäckes und seiner quetschenpolitik!

Anni | 2.5.2008, 11:59

Das Kind lob’ ich mir! Weiter so!

Tom | 2.5.2008, 13:06

Da hat aber eine das Zeug zum Dramaturgen :>>

Renate S. | 2.5.2008, 13:16

Was für ein cooles Kind!

Anton, wie alt waren die Kinder?

charlotte | 2.5.2008, 16:10

Ey wieso wird das Kind rausgeschickt? Hoffentlich, weil es so mit Essen umgeht, und nicht, weil es solche “Geschichten” erzählt!

Root | 3.5.2008, 10:06

Scheiss Extremistenveggies

miep | 3.5.2008, 12:10

das kind hat was falsch verstanden – es müsste eigentlich sagen: “Das ist asozial, diese BÄUME werden, obwohl sie leben, erst gequetscht, dann zu Sägemehl verarbeitet und dann frittiert in einer Pommesfritteuse!”

Root | 3.5.2008, 15:36

Scheiss McDonaldshasser

Green | 3.5.2008, 23:40

Das Kind hat gar nicht so unrecht. Aus den anderen, lachenden Kindern werden dann später mal ethische Analphabeten wie “Root”.

BLuBmm | 3.5.2008, 23:45

Immer dieses pseudo moralistische gehabe der Wohlstandsländer ^^

Root | 4.5.2008, 0:29

Arme Leute die ihr Wohl unter das der Allgemeinheit stellen. Was für Weicheier

Veganer | 4.5.2008, 15:52

Hey, dann ist mein Hoffen auf mehr Verstand in den nächsten Generationen nicht ganz vergebens!

Statt unseren Kinder als normal und menschlich zu verkaufen und lehren, dass Tiere künstlich befruchtet, qualvoll gemästet und gehalten werden, damit sie für unseren Luxus sterben, der uns gleichzeitig auch noch in diverser Hinsicht schadet, sollten wir ihnen ein volle Sicht auf die Dinge bieten und die Möglichkeit aus unseren abartigen Fehlern zu lernen.

Grüner | 4.5.2008, 18:47

[Ironie /ein]
“Hängt die Grünen, solange es noch Bäume gibt!”

“Lieber ein Haus im Grünen, als eine Grüne im Haus!”

;-b

[Ironie /aus]

Benny | 4.5.2008, 19:30

Wer Mäcces nicht mag, muss da ja nicht hingehen. Aber muss man gleich unschuldige Kinder und belauscht.de-Leser mit diesem Müll penetrieren?

Max Power | 5.5.2008, 0:33

@Veganer:

Zwei Worte: Heul doch!

WM Flitzer | 7.5.2008, 12:40

@Veganer:

Von mir auch zwei Worte: Hast recht!

Ich meide Nahrungsmittel aus der Industrie (!!!) ebenfalls.

Aber ein glücklich gewachsenens Rindvieh (bekannter Landwirt) und Eier von einem ebenfalls bekannten Landwirt (mit Freihaltung) lass ich mir nicht nehmen.

Green | 8.5.2008, 0:14

Veganismus. Alles andere ist Mord. Ob McDonalds oder nicht.

Fleischfresser | 8.5.2008, 1:50

Fleischkonsum: Nie war Mord leckerer! Bald wird der Menschheit der Prozess gemacht und unser aller Henkersmahlzeit wird eine schöne, saftige Fleischplatte sein.

Gebt uns allen viel Geld, dann können wir Tiere “human” schlachten (“Oh, der Bauer nebenan ist ja sooo gut zu seinen Tieren” – was interessiert’s die Tiere? Sie sind nicht in der Lage nachzudenken, ob ihre Behandlung gerecht ist oder nicht! Scheinheiliges Getue der Menschen, die ihr Gewissen bereinigen wollen.) und sie anschließend verspeisen. Ansonsten kommen wir unserem tierischen Vergnügen weiterhin auf grausame Art und Weise nach.

Ryo | 9.5.2008, 0:20

@Ökos und pseudo Veganer
Und was ist wenn sich rausstellt das Pflanzen auch Gefühle haben?
Steine lutschen?

Ausserdem.
Mit jedem Atemzug imhalieren wir Millionen von unschuldigen Bakterien die von den Imunzellen im Körper gnadenlos dahingerafft werden.
An die denkt mal wieder keiner.
Also liebe Über Ökos, atmen einstellen, löst gleich 2 Probleme auf einmal.

Bravo | 9.5.2008, 17:59

Braves Kind :) Das hat sich Gedanken gemacht..
Wieso wird es rausgeschickt?

Und Ryo: wenn Du Pflanzen mit Tieren vergleichst, wird es Dir sicherlich auch nichts ausmachen, wenn ich Dich esse.. Menschen sind Tieren doch noch ein bisschen ähnlicher..

Ryo | 10.5.2008, 2:17

Guten Appetit, ich hoffe du verdirbst dir nicht den Magen. ^_^
Aber mal im Ernst, Fleich essen ist ein Grundbedürfniss das nun mal die meisten Menschen haben.
Wenn Veganer und CO einen anderen Weg gehen wollen, OK, nichts dagegen.
Aber gleich alle Fleichesser als potenzielle Mörder abstempeln?

Veganer | 10.5.2008, 11:11

Ahja, wieder eine “Diskussion” mit albernen Standardfloskeln ausgelöst, die nicht mal die Äußernden selber ernst meinen ^^

Man braucht nicht viel Geld, Veganismus (im großen Stil) ist billig, da Ressourcen viel effektiver und effizienter genutzt werden!
“Humanes Schlachten”… wen will man mit solch einem absurden Begriffe ansprechen?
Bio-Fleisch und “vom Bauern nebenan” mögen zwar weniger brutal sein, sind aber keine Alternative. Es bleibt Ausbeutung und Tötung von Lebewesen, die über Bewusstsein, Charakter, Überlebenswillen und Fluchtinstinkt, Angst- und Schmerzempfinden verfügen und alles nur zu unserer Befreidigung, nicht weil wir es zum (Über-)Leben bräuchten.

Was soll schon sein, wenn sich herausstellt das Pflanzen fühlen? Es geht erst einmal um das Jetzt! Handel nach deinem jetzigen Wissen und Verstand gemäß deinen Moralvorstellungen! Die dürfen sich auch ändern und man darf sie neuen Gegebenheiten anpassen, Überraschung!
Du willst ein “Unrecht” damit rechtfertigen, dass alternativ weiterhin ein anderes bestehen bleibt?

Pflanzen fühlen nicht, es gibt dafür keine Anzeichen. Keine der diversen Studien lässt genau betrachtet eine Annahme zu, dass die Interaktionen mehr sind als reine “programmierte” Abläufe.
Schon einmal dran gedacht, dass sich viele Pflanzen darüber verbreiten und fortpflanzen, dass einige ihrer Teile gegessen werden, so ganz im Gegensatz zu Tieren!

Bakterien sind ebensowenig Lebewesen, denen man nicht annähernd Eigenschaften zusprechen kann, wie sie Menschen und Tiere haben. Hinzukommt, dass sie im natürlichen Überlebenskampf sterben!
Als Veganer hat man nichts dagegen, dass die Katze die Maus frisst und der Wolf das Lamm.

Dass die meisten Menschen den Fleischverzehr als Grundbedürfnis haben ist doch keine Rechtfertigung! Das zeigt nur wie einseitig wir von Kleinauf geprägt werden, ohne dass eine Prüfung stattfindet oder uns Alternativen geboten werden. Fleischverzehr ist nicht angeboren, dazu müsste der Mensch erst einmal körpereigene Mittel haben um Fleisch zu fangen, erlegen und reissen. Gerade als Kind sind die doch recht dürftig ;–)
Wir dumm gehaltenen Konsumenten meinen immer noch, dass wir Fleisch essen müssen. Dann packt man noch Aromen und Geschmacksverstärker in die verwesende Masse, damit es den Kleinen auch schmeckt, yammi!
Denk dran, du hast dich nicht dazu entschieden, die Katze zu streicheln, den Hund ins Bett zu lassen, das Schwein zu mässten, die Kuh nicht als heilig zu verehren und das Huhn auszubeuten. Man hat dich das so gelehrt und du bist dabei geblieben, ohne dir Gedanken zu machen, ohne es zu hinterfragen oder vermutlich, was genauso schlimm ist, aber immerhin noch ein positives Licht auf dein wahres Moralbewusstsein wirft, dein Gewissen mit scheinheiligen Argumenten und Ausreden beruhigt.
Mag sein, dass du dich nun als überzeugten Fleischesser bezeichnest, aber dann bedenke auch, welche Lebenseinstellung und Denkweise das vermittelt.
Siehst du Macht und Überlegenheit als Rechtfertigung für Ausbeutung und Maximierung des persönlichen Luxus oder als Verantwortung dafür zu schützen, zu bewahren, zu helfen und eine ausgleichende Gerechtigkeit zu schaffen? Das sind Fragen, die man nur sich selber ernsthaft beantworten muss und dann sollte man auch danach leben und handeln, weil nur dadurch andere die Chance haben zu erkennen, was für ein Mensch man wirklich ist.

Es geht bei der Sache eben nicht um den eigenen Weg, es geht darum sich für andere, schwächere einzusetzen, die unter der Ignoranz und dem Willen mächtigerer Geschöpfe leiden!
Deshalb ist der Veganismus eine Lebenseinstellung, die man nach außen trägt und verbreitet.

Vielen Dank fürs Lesen und Nachdenken!

flo | 10.5.2008, 11:55

Und?Ich ess jetzt trotzdem mein Schnitzel.Und hab kein schlechtes Gewissen dabei.

Ach übrigens.Es gibt sehr wohl Parasiten,die erst andere Tiere infizieren,deren natürliche Instinkte abschalten(Flucht, Angst vor den Fressfeinden),sich samt “Opfer” dann vom Fressfeind fressen lassen,nur um am Ende dann das eigentliche Wirtstier zu befallen.

Und wo wir schon Menschen und Tiere gleichsetzen.Andere Tiere “fressen” auch Tiere.Der Mensch gehört nunmal zu den Allesfressern(so wie die Schweine z.B.).Und was hält uns denn davon ab,uns gegenseitig zu verspeisen?Doch nur unsere sittlich-moralischen Vorstellungen(von Ausnahmen abgesehen).
Ich hab kein Problem damit,auch bloß ein Tier zu sein.

In diesem Sinne: Guten Appetit!

Ryo | 10.5.2008, 13:13

@Veganer
Deine Argumente sind völlig OK und ich respektiere deine Sichtweise.
Aber genauso wie man dir sicherlich nie Fliesch schmackhaft machen kann, so kann man es mir nicht austreiben.

Nachdenker | 11.5.2008, 1:10

Erstmal zum belaucchten: Ich frage mich, wer diesem Kind die Geschichte erzählt hat oder ob sich das Kind das ausgedacht hat. Denn egal wie moralisch McDonalds vorgeht, das Erzählte ist irgendwie quatsch.

@ Veganer:
Wenn Du mit der Natur argumentierts, dann kannst Du mir sicher sagen, ob Menschen karnivor, herbivor oder omnivor ausgelegt sind, oder?
Deiner Argumentation folgend müsste man auf herbivor kommen, aber die Biologie sagt omnivor, dementsprechend ist es so, dass es ein natürliches Bedürfniss eines Menschen ist, Fleisch zu sich zu nehmen.

Und was Bewusstsein angeht, da gibt es nun sicherlich auch keine allgemein anerkannten Aussagen, die eine definitive Klärung der Frage, ob Tiere Bewusstsein haben und wenn ja, wie man dieses Beuwsstsein definieren muss, lösen würde.
Und Instinkte (so auch der Überlebensinstinkt) sind automatismen, die Pflanzen, in gewissem Maße auch haben.

Nebenbei: Ich streichel keine Katze, lass keinen Hund ins Bett, mäste keine Schweine und beute (direkt) kein Hühner aus.
Aber eine interessante Frage stellt sich mir: Haben Tiere ein Recht auf Fleisch? Ansonsten müssten wir Menschen doch die armen Herbivoren schützen und die Karnivoren und Omnivoren im Tierreich ausrotten (also z.B. Menschenaffen) oder zumindest alle einsperren und vegan ernähren. Oder sehe ich da was falsch? Wenn dem so sein sollte, dann würde es mich interessieren, warum ein Mensch nicht darf, was Tiere dürfen.

Tanja | 13.5.2008, 11:41

Veganismus als politisch-soziale Lebenseinstellung sei jedem selbst überlassen. Aber damit zu argumentieren, dass es für die Menschen natürlich sei, halte ich für gefährlich. Ich habe mich neulich mit einem Arzt über vegane Lebensweise unterhalten. Wenn du dich strikt daran hälst, kann das zu Mangelerscheinungen führen. Der Arzt hat gemeint, dass du dich selbstverständlich so ernähren kannst, aber um gesund zu bleiben, musst du dann Nahrungsergänzungsmittel zu dir nehmen – Hallo? Wie natürlich ist das denn? Und für Kinder kann es sogar lebensgefährlich werden, weil ihnen wichtige Bestandteile der Nahrung zum Großwerden fehlen. Hab ich mir nicht ausgedacht, ist so.

Mario | 17.5.2008, 16:33

@VEGANER: Am besten in die Ecke stellen und die Luft
anhalten. Damit Du ja kein Co2 absonderst. Damit ist allen geholfen. Sorry, das mußte jetzt raus.
Ich bin kein übermäßiger Fleischesser aber als VEGANER fehlen Dir wichtige Vitamine und Nährstoffe die Dir dein Tofu nicht bringen kann.
Und ich hasse Menschen die meinen Sie müßten Ihre Anschicht und Ihr Handeln anderen Menschen aufzwängen. Glaub mir, lass es sein.

Gruß
Mario.

Brava | 22.5.2008, 18:12

klar müssen Veganer etwas mehr auf ihre Ernährung achten, aber dass es möglich ist kann man auch an Völkern sehen bei denen Tiere und Fleisch rar sind..
und ich denke dass was VEGANER verurteilt ist ja nicht dass jede(r) isst was er mag sondern dass der Mensch meint selbst entscheiden zu dürfen wer stirbt und wer nicht.. würde jeder sich sein Stück Fleisch selber erjagen statt es in irgendwelche Käfige zu sperren die weitab von artgerecht sind und sich stattdessen ebenso verhalten wie die Tiere die der Nachdenker gerne vegan umerziehen möchte.. (kein Müll, keine Nahrung die man im Supermarkt kaufen kann sondern selber finden muss..)dann wäre das wohl in Ordnung.. da das aber alles Umstände sind, in die sich keiner einfügen möchte und die meisten doch lieber billiges Fleisch kaufen möchten statt dem Tier zumindest das Recht auf ein anständiges Leben zu ermöglichen, sollte man doch einfach ein bisschen nachdenken, ob das wirklich alles so richtig ist was manche hier von sich geben…

möp | 6.6.2008, 14:03

Massentierhaltung = Holocaust (?)

In Massentierhaltung werden die Tiere behandelt wie in KZ die Juden behandelt wurden. Es is erleichternd zu wissen, dass die Mehrheit der Menschen aus den Filmen und Efahrungeberichten aus dieser Zeit gelernt haben. Eine ähnliche Rassenideologie wird es nicht mehr geben … nicht !! Denn das Industriefleisch wird weiterhin auf der Grundlage “Macht missbraucht die Wehrlosen” produziert. Schaut euch Filmausschnitte aus den “Produktionsstätten” von Mcdoof, Supermarktketten und co. an, dann überlegt selbst ob ihr den heutigen “Holocaust” weiterhing unterstüzt, oder nicht doch auf Bio umsteigt oder das Fleisch ganz weg lässt.
Jeder soll entscheiden WAS er isst, aber dann biete auch auf welchem Weg es zu ihm gelangt.

flo | 6.6.2008, 18:22

komm mal wieder runter….

Wursthupe | 7.5.2009, 12:30

@möp Zu Dir muss man wohl nicht mehr viel sagen, außer vielleicht: Mach Dir mal ernsthafte Gedanken über Deine Geistige Verfassung. Massentierhaltung=Holocaust?! Idiot!

@Veganer Das Problem bei der Sache ist doch hauptsächlich folgendes: Ist es mit meinem Gewissen vereinbar Fleisch zu essen, welches ich nicht in freier Wildbahn eigenhändig und ohne technische Hilfsmittel wie Waffen oder Fallen erlegt habe. Oder einfacher: Darf ich Fleisch essen von Zuchttieren.
Antwort zu beidem: Ja. Und zwar ganz klar. Wir (der Mensch) hat nunmal evolutionär das Große Los gezogen, und ist sozusagen der Herr im Haus. Und da wir hier nicht von Umweltverschmutzung und Massenvernichtungswaffen, sondern nur von Tierhaltung zum Fleischverzehr reden, sollte es völlig legetim sein wenn man damit kein Problem hat. Wir können es nunmal, und darauf zu verzichten ist evolutions-technischer Schwachsinn. Denn fleischliche Ernährung hat ernährungstechnisch absolute Vorteile in Bezug auf Leistungsfähigkeit, Muskelaufbau etc. Und der Mensch ist nunmal auch der Evolution unterlegen (es sei denn er bomt sich irgendwann selbst zurück in die Steinzeit).
Also: warum essen wir (Abgesehen von Dir natürlich) Fleisch von Zuchttieren? Weil wir es können. Punkt!

ludmilla | 30.5.2009, 17:08

@WM Flitzer

“Eier von einem befreundeten Landwirt”

Du, da läßt Du aber die Finger von.

Mad | 10.8.2009, 15:21

@ Veganer (mal wieder^^)

Zunächst: Iss meinetwegen, was du willst und setzt dir selbst (Essens-)Regeln, wie sie dir gefallen, nur bitte lass mich das gleiche auch für mich selbst tun.

Mir geht dieser Gedankenszug von dir nicht aus dem Kopf, dass es schließlich okay ist, wenn ein Tier im Überlebenskampf sich Fleisch erbeutet, bzw. darin sein Leben verliert, da es selbst gefressen wird. Gleichzeitig meintest du aber auch, ein Unterschied zwischen Mensch und Tier gäbe es nicht, sie wären folglich gleichzusetzen.

Dann denk doch mal über folgendes nach. Alle Tiere, die entweder karnivor oder omnivor sind, also Fleisch als Nahrung benötigen, um gesund leben zu können (auch Menschen sind omnivor, nur nebenbei) benutzen ihre Fähigkeiten, um dieses zu erbeuten, also “im Überlebenskampf zu erlangen”. Die meisten Tiere, z. B. wie du beschrieben hast, der Wolf oder die Katze benutzen dafür Krallen, Muskeln, setzten also auf direkte, körperliche Überlegenheit. Der Mensch benutzt stattdessen seinen Verstand, um seine Nahrung zu bekommen, indem er Waffen und Fallen baut beispielsweise.

Und die Art des Verstandes, bwz. den Trick, den er im Moment nutzt, ist die Domestizierung. Er hält sich Tiere, zieht sie auf und ernährt sie, um sich später selbst von ihrem Fleisch zu ernähren.
Ich sehe darin keinen Akt barbarischer Abschlachtung oder Herabwürdigung der gehaltenen Tiere, sondern eher eine gewisse Weiterentwicklung des “normalen” Jagens, quasi eine Erfindung des Menschen, sich leichter mit Fleisch zu versorgen und den anderen Tieren in der Evolution voraus zu sein. Wie sähe denn bitte die Welt heute aus, wenn wir immer noch mit Waffen hinter den Tieren herjagen, um uns unsere Nahrung zu erjagen. Oder folgender Gedanke: Fändest du es humaner, wenn alle gehaltenen Tiere frei herumliefen und wir sie mit unseren heutigen Waffen, also Maschinenpistolen und Gewehren jagen würden?

Wie dem auch sei, ich will hiermit nicht die Massentierhaltung beschönigen oder verherrlichen, eine derart unhygienische Zusammenstockung einzelner Tiere ist so oder so unartgerecht (auch wenn ich sie nicht mit dem Holocaus vergleiche), egal ob man sie nun als zweckmäßig hinstellen will oder nicht. Trotzdem will ich auf Fleisch in meinem Essensplan nicht verzichten, da es mir schmeckt und wichtige Nährstoffe wie Vitamin B12 und noch viele weitere darin enthalten sind, die man sonst nicht in der planzlichen Nahrung zu sich nehmen kann und nur über Ersatzstoffe zur Genüge in den Körperbau mit einbringen kann.

Ich respektiere deinen Lebensstil, meinetwegen musst du kein Fleisch, bzw. tierische Erzeugnisse (du bist schließlich Veganer) essen, aber bitte respektiere dann bitte auch meinen. Dankeschön!

Markus | 30.8.2009, 17:17

Bakterien erfüllen alle anforderungen die die Biologie an Leben stellt.
Es kann nicht asozial sein, Hühner zu essen, maximal pervers, unethisch oder grausam…..

Ravena | 2.9.2009, 17:39

Ob es den Veganern/Vegetariern unter uns passt oder nicht: der Mensch gehört allein schon Aufgrund seiner Gebiss-Anordnung zu den Omnivoren. Ohne die Nährstoffe, die Homo sapiens sapiens über Fleisch zu sich nimmt, kommt es zu Mangelerscheinungen (ganz recht: schaut Euch die Völker an, in denen es keinen/kaum Fleischkonsum gibt – geprägt von Mangelerscheinungen und unterdurchschnittlicher Lebenserwartung…). Nahrungsergänzungsmittel sind meines Erachtens nicht zu empfehlen, da die Wechselwirkungen der unterschiedlichen Vitamine, die erforderlichen Mengen und die Langzeiteffekte noch nicht genügend erforscht sind.

“Fleischverzehr ist nicht angeboren, dazu müsste der Mensch erst einmal körpereigene Mittel haben um Fleisch zu fangen, erlegen und reissen.”

Haben wir: unser Gehirn! Wir stellen Werkzeuge und Fallen her, mit denen wir unsere Beute erjagen. Das Gehirn ist unsere Waffe, die es uns ermöglicht Werkzeuge zur Nahrungsbeschaffung einzusetzen.

Und bei der Anzahl an Menschen auf der Welt bleibt uns nichts anderes übrig als Massentierhaltung und Monokulturen (auch Bio-Monokulturen^^) – es ist viel zu wenig freie Naturfläche übrig geblieben, als dass jeder, der sein Abendbrot erjagen möchte auch die Möglichkeit dazu hätte…

Ich stimme insofern zu, als dass ich eine tierfreundlicher Methode zur Haltung bevorzuge. Aber vom Fleischkonsum lass ich mich nicht abbringen (und 1-2 Mal die Woche ein wenig Fleisch ist auch nicht zu viel…)

HAHA | 2.9.2009, 18:29

Wenn man Pflanzen essen darf, weil diese nicht das Vermögen besitzen etwaige gefühle zu äußern, warum essen wir nicht all die Behinderten auf??

kfdigj | 24.11.2009, 18:39

@kyo:”deine” tiere müssen auch erst mit pflanzen gefüttert werden:also leiden tiere,pflanzen und menschen mehr

Raphael | 24.11.2009, 21:18

Ich selber bin kein Veganer, nicht mal Vegetarier. Der Punkt, der häufig aufgeführt wird mit den Mangelerscheinungen stimmt jedoch nicht so ganz. Es ist sogar erwiesen, dass Veganer gesünder leben als nicht-vegan lebende Menschen, da sie seltener an Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhten Blutfetten leiden. Auch haben Veganer seltener Diabetes, Krebs oder einen Herzinfarkt. Die Mangelerscheinungen können auch sehr leicht umgangen werden, da Veganer mehr auf ihre Ernährung achten müssen fällt es auch nicht schwer, wenn man sich vorher ein wenig informiert hat. Teilweise ist es auch so, dass im unteren Bereich der Normwerte ist weniger unter Infektionskrankheiten und Arteriosklerose leidet.
Auch mehrere Ärzte leen deswegen Vegan, nicht das es nicht schon abschreckung genug wäre wenn man sieht wie die Tiere gehalten und geschlachtet werden.
Klar haben wir Menschen wie alle anderen Tiere ein Recht darauf uns von Fleisch zu ernähren, jedoch töten Tiere ausschließlich nur um zu überleben, bei uns Menschen ist das anders, wir töten mehr als wir je essen können.

Joyce | 9.12.2009, 21:49

Das Kind hat Recht! Ich find’s gut, dass es solche Kinder gbit. Jetzt hab’ ich doch noch ein wenig Hoffnung^^

Um mal meinen Senf zur Veganerdiskussion hinzuzugeben: Ich kann mich “Veganer”s Argumentation nur anschließen.
Ich selbst lebe seit ca. 5 Jahren vegan und war vorher drei Jahre Vegetarierin. Ich habe noch nie Nahrungsergänzungsmittel etc. zu mir genommen und hatte nie mehr als eine kleine Erkältung, meine Blutwerte sind perfekt – was will man mehr? Also kann’s nicht so ungesund sein, wie hier ein ziemlich großer Teil glaubt…

 

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