Bad Münstereifel.
Im Bus der Linie 801 von Euskirchen nach Bad Münstereifel. Ein Mädel um die 18 telefoniert die ganze Zeit mit einer Freundin. Kurz vor Bad Münstereifel kommen sie auf einen Typen, mit dem besagte Handynutzerin wohl ihre persönlichen Differenzen hat:
Mädel: “…ja, und den Typen kannst echt in keine Schublade stecken. Ich mein, dich sieht man und weiß: Hopper. Aber bei dem?! Und nun rate mal, was mir lieber is?
…Pause…
Genau! Leute, die man nicht in Schubladen stecken kann sind voll nervtötend.”
belauscht in Münstereifel von alex
Liegt es nun an der Oberflächlichkeit, welche junge Mädchen (und Jungs) in der Pubertät an den Tag zu legen pflegen, oder an der Tatsache, daß sie sich selbst in eine Schublade stecken, daß ohne eine Rasterung der Gesellschaft ein Miteinander nicht möglich ist?
Oder war es der mißlungene Versuch, das durchaus selbst als negativ empfunde Schubladendenken doch postitiv darzustellen, um die Freundin am anderen Ende der Leitung nicht zu vergrätzen?
Ich bin verwirrt…