tausche döner gegen ehering

Hamburg Eimsbüttel.

Um die Mittagszeit.

Ich koche bei offenem Fenster und lausche den beiden jungen Malern auf dem Gerüst davor:

#1: “Boah, riecht das ma wieder lecker.”
#2: “M-hmmm.”
#1: “Ich muss auch bald mal heiraten.”
#2: “Ich brauch auch ne Olle. Ich kann kein Döner mehr sehen.”

belauscht von Lucy-Ann

Kommentare

Veit | 27.3.2011, 22:22

Ja, was mancher Mann so von der Partnerin mitbekäme, wenn er eine hätte – sie außerdem kochen könnte und wollte. Warum hat die Belauscherin den Herrn Malern eigentlich nichts auf die Rüstung rausgegeben?
Für alle, die Döner noch sehen, ihn eventuell sogar genießen können, ein Gedicht gewidmet jener in Maßen köstlichen Mahlzeit: http://gedichtbandlose-lyrik.de/doener-macht-schoener

Businesswoman | 28.3.2011, 7:21

Gedichte die sich nicht reimen sind uninteressant und wertlos!

Despot | 28.3.2011, 8:18

Das würde ich so nicht unterschreiben. Was ich aber jederzeit unterschreibe, ist die Tatsache, dass sämtliche Gedichte von Veit wertlos sind.

Elva | 28.3.2011, 8:43

Ob wertlos oder nicht, liegt im Ermessen jedes Eigenen. Ich persönlich mag es auch nicht, deswegen muss ich es aber nicht runtermachen.

Etwas anderes:

@Veit
Was du hier tust hat einen Namen. Man nennt es “spammen”. Das ist genau das gleiche, wie diese Leute, die dir Werbemails, Kettenbriefe oder Angebote zur Verlängerung gewisser Körperteile in dein E-Mailpostfach hauen. Soetwas mag niemand. Sicher auch du nicht.

Veit erinnert mich übrigens an einen U-Bahn-Künstler, dem ich früher oft begegnet bin. Er stellte sich mitten in die U-Bahn am frühen Morgen und brüllte allen seine Gedichte (von der Art ähnlich wie die von Veit) entgegen. MP3-Player wurden lauter geschaltet, Leute flüchteten in andere Wagons, es wurde gemurmelt und Leute drehten sich genervt weg. Niemand wollte es hören. Er begann jeden Vortrag mit “Wenn jemand meine Gedichte nicht hören möchte, steht es ihm frei, mir das mitzuteilen. Niemand wird gezwungen.” Eines Tages nahm ich mal meinen Mut zusammen und bat ihn, bitte den Vortrag abzubrechen. Seine Antwort: “Aber wir wollen doch anderen gespannten Zuhörern nicht den Spaß nehmen” und trug weiter vor.

Veit | 28.3.2011, 12:19

@Elva: Im Gegensatz zum U-Bahn-Künstler zwinge ich niemanden zuzuhören. Jedem steht frei, dem Link zu folgen oder nicht, der zudem kurz beschrieben ist.
@alle Einwänder: Allein deshalb verstehe ich eurer Gegenhalten nicht. Und natürlich sind Gedichte Geschmacksache. Natürlich bevorzugen manche klare Reimformen.
Da meine Links nicht aufdringlich sind, haben sie keinen Spamcharakter. belauscht.de akzeptiert.

FloXxX | 28.3.2011, 13:17

Ich muss sagen, Veit kann zwar ganz schön nerven, jedoch sind manche Gedichte echt nicht schlecht und zum Teil echt amüsant.

sandimkopf | 28.3.2011, 16:25

Geben Sie es auf Veit: Der Versuch, hier unter einem anderen Namen Stimmung für sich selbst zu machen, ist doch zu durchsichtig. So verirrt kann FloXxX gar nicht sein…

Und Veit, zu Ihrem eigenen Kommentar bedenken Sie folgendes: Nicht alles, was nicht verboten ist, ist auch in Ordnung. Mit anderen Worten: Ihre Links und die permanente Selbstbeweihräucherung sind sehr wohl aufdringlich!

Businessman | 28.3.2011, 16:36

Zur Veits Verteidigung muss ich sagen, dass es auch möglich ist sein Linkverweis auch zu ignorieren. Niemand zwingt euch Herrschaften sich auf seine Seite zu begeben. Außerdem gibt es SPAM in schlimmerer Form.

Ich persönlich mag Veits Gedichte (vorallem die romantischen) weil ich Frauen so leichter rumkriege.

Businessman | 28.3.2011, 16:36

Ich hoffe, die hetzen mir keinen Anwalt an den Hals.

berauscht | 28.3.2011, 18:13

Das Veit mehr Erfahrung mit Döner als mit Frau hat, illustriert auch dieses famose Stück “Lyrik” aus seiner Sammlung:

Vom einsamen Mann

Freundin mich längst verlassen.
Diskomädels wollten lediglich tanzen.
Allein nachhause nächtliche Passantinnen.
Für mein bisschen Knete keine Professionelle mich ranlassen.

Am frühen Morgen mir also ein Filmchen reingezogen,
mir sinnvollerweise einen runtergeholt,
bis ich vor dem hübschen Flimmerpärchen gekommen bin.

War das gut und doch viel zu wenig!
Einander ließe sich richtig verwöhnen.
Eine Frau möchte ich finden, die vielleicht
mit sich alleine viele Nächte, es auch möchte.

Wenn man dann auf Facebook lesen darf, daß der liebe Veit sich unteranderem von Fontane, Rilke, Morgenstern, Goethe usw. inspirieren lässt… wow.

mann mit senf | 28.3.2011, 18:32

tausche veit gegen döner.

wirklich.

Businessman | 28.3.2011, 19:43

@ berauscht

Ihr Beitrag war amüsant.

Veit | 28.3.2011, 22:37

Ihr glaubt doch nicht etwa im Ernst, das Thema vom einsamen Mann ist selten? Ich will nicht wissen, wie viele selbst in Beziehungen sich regelmäßig einen runterholen. Ebenso nicht wenige Frauen befriedigen sich selbst!
Weitergehende Sex- und hoffentlich weitere Liebesgedichte kommen noch! Ob auf die dann Links von belauscht verweisen werden, keine Ahnung. Man weiß selten, was die Zukunft bringt.
Ich schreibe unter meinem echten Namen eben (teils) wirklich von mir, während ihr verdeckt unterwegs seid!

mann mit senf | 29.3.2011, 7:41

you gotta veit, for your right, to paaaarty.

wirklich.

sandimkopf | 29.3.2011, 7:53

Sehr, sehr schön, Senfmann! Jetzt gründe noch einen Veit-Club, mach FloXxX zum Vorsitzenden und alles wird gut.

Übrigens Veit, woher wissen Sie das mit den “nicht wenigen Frauen”? Haben die Ihnen das erzählt (Wieviele?) oder ist das nur Teil Ihrer Onaniephantasie und wird deswegen in Ihr übliches Geschwurbel eingearbeitet?

mann mit senf fan | 29.3.2011, 8:50

ich möchte hier mal verkünden, dass ich diese seite nur besuche um die kommentare von “mann mit senf” und “sandimkopf”. Und “Veit” nervt, allerdings sind die reaktionen auf ihn köstlich.

mann mit senf fan | 29.3.2011, 8:51

ups… also um die kommentare der beiden zu lesen

Elva | 29.3.2011, 9:22

Ich kann auch Popups und Seitenbanner mit halbnackten Frauen ignorieren. Trotzdem installiere ich mir einen Addblocker für meinen Browser. Ich muss auch nicht hinhören, wenn jemand in der Bahn neben mir laut Musik hört. Trotzdem bitte ich ihn, die Musik leiser zu stellen. Andere stören sich vielleicht nicht daran oder mögen die Musik sogar selbst, die da aus dem Handy/Kopfhörern schallt. Trotzdem ist derjenige meist so nett, die Musik leiser zu stellen, wenn sie andere stört

Veit | 29.3.2011, 9:47

Ich stelle mir nun die Frage, ob ich hier wirklich das Leserpublikum finde, das ich brauche. Ist schon komisch, hier ins Zentrum vieler Kommentare gerückt zu sein, aber nicht mein Ziel.
Ich ziehe mich von belauscht.de zurück, freue mich natürlich weiterhin über jeden Besuch meines Blogs, ob kritisch oder lobend!

Eine gute Zeit!

Veit

sandimkopf | 29.3.2011, 10:36

Also ich glaube kein Wort…

Businessman | 29.3.2011, 15:35

Mann mit Senf Fan? Ich lese wohl nicht recht. Dieser *Entschuldigung* Idiot mit gelber Soße schreibt stets den selben Stuss.

@ Elva Man kann nicht zugleich tolerant sein und sich dann lauthals beschweren wie sie es angeblich tun würden.

@ Veit Lassen sie sich nichtfertig machen, viwlleicht einfach weniger Verlinkungen in Zukunft.

Elva | 30.3.2011, 9:32

@Businessman
Tolerant bin ich bisher gewesen. Nun aber wollte ich nur zum Ausdruck bringen, dass ich mich mittlerweile gestört fühle. Und das begründe ich damit, dass ich das Gefühl habe, dass diese Plattform hier als “Werbefläche” genutzt wird für Blogspam.

Es tut mir natürlich leid, wenn ich jemanden nun zu unrecht beschuldigt habe. Aber genau das ist der Eindruck, der hier auf mich hinterlassen wurde.

Businessman | 30.3.2011, 10:30

@ Elva Ich nehme an, dass das belauscht-Team
regelmäßig die Kommentare liest und falls Sie sich von Veits “Schleichwerbung” gestört gefühlt hätten, hätten sie ihn sicher verwarnt und es ist ja nicht so, dass Herr Veit immer den selben Spamsatz per Copy&Paste Funktion hinzufügt. Soweit ich seine Kommentare gelesen habe, bezieht er sich zuerst auf das Belauschte und weist dann zu eines seiner Gedichte. Im Gegensatz zu anderen gelben Spammer, bleibt er stets freundlich. Deshalb kann ich nicht nachvollziehen, wieso Sie hier plötzlich die Nase voll haben. Schliesslich ist seine Verlinkung keine im Raum kreisende Mücke, die Sie nocht in Ruhe lässt.

Mit freundlichen Grüßen, allzu beschäftigter Businessman aber immer Zeit für euch.

sandimkopf | 30.3.2011, 13:58

Mr. Businessman, wie machen Sie eigentlich Ihr money? Mich schleicht allmählich der Verdacht an, Sie seien im Spambusiness tätig. Oder sind Sie Lobbyist? Spamlobbyist? Also nein, das klingt doch wirklich ;-) eklig.

Businessman | 30.3.2011, 20:03

@ sandimkopf Die zwei wichtigsten Regeln des Erfolges sind:

1. Nicht alles zu verraten

Und jetzt nerven Sie mich nicht mit solchen Fragen, ich bin gerade in nostalgischer Stimmung deshalb gönne ich mir jetzt ein Glas Martini

berauscht | 1.4.2011, 10:21

Verdammt! Ein Sieg der keiner ist. Komm zurück!

sandimkopf | 1.4.2011, 14:40

Businessman, ich bin enttäuscht! Ich habe Ihnen immer ein gewisses Empfinden für Stil zugetraut, etwa vornehmes eben, englisches.

Und jetzt? …trinken Sie “ein Glas Martini”. Wie vulgär!

War es Martini bianco oder rosso? Egal, billige Fertigplörre eben.

Und erzählen Sie mir nicht, es habe sich gar nicht um das Fertiggetränk, sondern um einen frisch gemixten Cocktail gehandelt. Dann hätten Sie geschrieben, dass Sie sich “einen Martini” gönnen, nicht “ein Glas Martini”.

Jemand, der sich “ein Glas Martini” gönnt, leistet sich bestimmt auch ab und zu ein gutes Glas Schaumwein, Asti Cinzano oder so…

feuercaro | 1.4.2011, 17:05

Hach, nun wollte ich doch eigentlich mal auf das Belauschnis eingehen und dessen Aussage…
Die Kommentare haben es allerdings auch in sich.

Zum Belauschnis:
Da will ich mal für die beiden Maler dringlich hoffen, dass die nächste “Olle” kochen kann, billig im Unterhalt ist und keine Ansprüche hat. Soll’s ja geben ;-) .

Zu den Kommentaren:
Dass die Administratoren Veit nicht sperren, mag an dem “running gag” Charakter seiner Beiträge liegen und an der Zuverlässigkeit der anschließenden Diskussion :-) .

Schönen Tag allen Mitschreibern!

 

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