update unter der gürtellinie

Hannover. In einem Bus.

Zwei junge Mädels in Reitklamotten (ca. 16) unterhalten sich. Plötzlich platzt das eine Mädchen laut hervor:
“Also wenn ich dem schon einen blase, dann kann er doch wenigstens seinen Beziehungsstatus bei Facebook ändern!”

belauscht in Hannover von Andreas

Kommentare

Jolanda | 31.12.2010, 11:26

..und an der Decke steht naiv.

mann mit senf | 31.12.2010, 13:58

+mann mit senf gefällt das.

wirklich.

Liz | 31.12.2010, 14:47

Genau für solche dummen Menschen wurde Facebook – die Heimat der Verzweifelten – geschaffen.

Lupi | 5.1.2011, 8:41

Wenn ich bedenke, daß die Mädels damals als ich 16 war das Wort Blasen nicht einmal in den Mund genommen haben…

keiner | 7.1.2011, 13:17

und liz kann sich nicht vorstellen, dass facebook auch oberhalb der gürtellinie nützlich sein kann. verzweifeln sollte wer das nicht glauben kann.

Katibaer | 17.1.2011, 16:30

1. Liz hat völlig recht. Facebook ist für Menschen ohne richtiges Leben,
2. Lupi nur mal zum besseren Verständniss: Das Wort soll nicht in den Mund genommen werden und
3. ein tolles Belauschniss

Student | 2.3.2011, 11:33

Nicht zum eigentlichen Sachinhalt, aber zu Kathibaer und Liz:

Ich weiß nicht, wie alt Sie beide sind und möchte Ihnen dementsprechend auch wirklich nicht zu nahe treten, aber sehe es dennoch mit befremden, dass sie sich aktiv durch Kommentare an einer Internetseite beteiligen, jedoch eine andere Gemeinschaft des World Wide Webs dermaßen kritisieren (hierbei sei genanntes Facebook als Marke und Unternehmen mal außen vor).
Facebook bietet gerade der jungen Generation, die mit dem WWW aufgewachsen ist eine alternative Möglichkeit, mit dem eigenen Freundeskreis im Kontakt zu bleiben, der eben nicht in derselben Stadt, dem selben Land oder möglicherweise dem selben Kontinent lebt. Des Weiteren bietet der eben angesprochene Dienst auch weitere Vorteile, wie gemeinschaftliches Planen von Veranstaltungen etc. Es stimmt leider, viele Menschen stilisieren Facebook zu etwas höherem als es im Grunde darstellt und ist, aber man sollte doch nicht Menschen verteufeln, die Versuchen Ihren Freundeskreis zu pflegen, zu erweitern und aufrecht zu erhalten und sich dafür Errungenschaften des 21. Jahrhunderts zu Nutze machen.

Freundliche Grüße,
Student

Senf mit Mann | 30.4.2011, 20:53

“mit dem eigenen Freundeskreis im Kontakt zu bleiben, der eben nicht in derselben Stadt, dem selben Land oder möglicherweise dem selben Kontinent lebt”
Das konnten wir früher auch schon. Nannte sich “Telefon”, “SMS” und später “Chat”, “ICQ” und “E-Mail”. Alles ganz profane Mittel ohne gleich seine ganze Lebensgeschichte der Welt offenbaren zu müssen ;)

“wie gemeinschaftliches Planen von Veranstaltungen etc.”
Planen von Veranstaltungen für Leute die nichtmal am selben Kontinent leben? Aber auch das ging früher ganz gut. Eben durch von mir schon genannte Dienste.

“Facebook ist für Menschen ohne richtiges Leben”
Da muss ich widersprechen, denn es gibt viele ohne “richtiges” Leben (wer entscheidet WANN ein Leben als “richtig” einzuschätzen ist?) die Assfacebook nichts abgewinnen können. Die relevante Zielgruppe für Assfacebook ist woanders zu suchen statt bei denen die kein “richtiges” Leben ihr eigenen nennen.

“daß die Mädels damals als ich 16 war das Wort Blasen nicht einmal in den Mund genommen haben…”
Und heute nehmen sie mit 9 schon viel mehr als nur das Wort in den Mund ;)

schlaefer | 28.5.2011, 21:24

Zu viel Text. Kommentare sind kürzer. Für alles andere gibt es wahrscheinlich Facebook:)

 

Kommentar hinzufügen

Die Kommentarfunktion ist nur registrierten Benutzern zugänglich.