kulinarischer irrgriff

Dresden, Schlüterstraße.

An der Bushaltestelle.
Es geht um die zurückliegende Geschichtsstunde einer Freundin.

Ich: “Um was ging es denn in der Stunde?”
Sie: “Na, um den Besuch dieses amerikanischen Präsidenten nach dem Krieg in Berlin. Da hat der doch gesagt: ‘Ich bin ein Pfannkuchen!’”
Ich: “Was, ein Pfannkuchen?!”
Sie: “Oder hieß das ‘ein Berliner’?”

belauscht in der Schlüterstraße (Linie 61) in Dresden von Franzi

Kommentare

Zweifler | 7.12.2006, 10:27

Hmmm, ob dieses Gespräch echt ist? Klingt nach nem ziemlich flachen Witz…

Benedict S | 7.12.2006, 15:06

Glaube auch nicht, dass das echt ist, kenne einen Witz der genau so ging, alter Hut. Außerdem würde nie eine Schülerin eine andere fragen: Úm was ging es denn in deiner Stunde, etc.
Also: Weg damit.

Franzi | 7.12.2006, 17:55

Nee Leute, das ist wirklich so passiert. Und überhaupt, wieso darf man die Frage so nicht stellen? Es fehlt einfach ein Satz à la "Boah ey, die letzte Geschichtsstunde war ja so interessant…"
Übrigens, die Freundin hatte zuvor ein Highschooljahr in den USA verbracht… Daher vielleicht diese sprachliche Verwirrung.

Benedict S. | 11.12.2006, 12:30

Okay, wenn du hoch und heilig schwörst, dass das wirklich so passieret ist, gebe ich als Ausgleich für die 1 Punkte 5 Punkte. Es ist nur, dass ich den Witz mit dem Pfannkuchen wirklich schon kenne, er findet sich in vielen Witzebüchern. Allerdings glaube ich auch an die gewisse Unwahrscheinlichkeit, dass sich so etwas dann trotzdem noch mal auf der Straße wiederholt…

serenity | 16.9.2007, 13:19

sehr wahrscheinlich dass der stimmt. In Sachsen ist ein "Berliner" ein Pfannkuchen und wenn man den Begriff im Kopf schon übersetzt hat ohne den Sinn des Auspruchen zu erkennen, kommt sowas dabei raus.

 

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